Das ist ja mal eine Neuheit, ein Spiel ums sich als Pornostarkenner zu outen.
Link zum Spiel
Wer sagts denn, Magmafilm IST die Schmiede der Stars:
Die singende Ex-Exlusiv-Pornodarstellerin Mia Magma bekommt jetzt Konkurrenz von ihren zwei ehemaligen Magmafilm-Mitarbeitern, Porno Klaus und Annina Ucatis, Die beiden Turteltäubchen spielten im Studio den Titel “I´m too sexy” ein. Die beiden Ex-Big-Brother Selbstinszenierer besinnen sich also jetzt auch auf ihr musikalisches Talent. Wir hoffen natürlich, dass dieser neuste Promostunt gut ankommt, den wir wollen ja ihre DVDs verkaufen.

Ron Jeremy (The Hedgehog) liegt zur Zeit auf dem Krankenbett
Er hat in rund 2000 Pornofilmen mitgespielt und ist in der Branche eine Legende. Jetzt musste Ron Jeremy wegen einer gefährlichen Arterienerweiterung operiert werden. Sein Zustand ist anscheinend kritisch….
Weil er schwere Brustschmerzen hatte, begab sich der 59 Jahre alte Porno-Darsteller am Dienstagabend (Ortszeit) ins Krankenhaus in Los Angeles. Er fuhr sogar selbst noch den Wagen, wie sein Manager Mike Esterman dem Klatschportal „Tmz.com“ sagte. Die Ärzte stellten ein Aneurysma fest in der Nähe des Herzens fest. Dabei handelt es sich um eine meist lebensgefährliche Arterienerweiterung.
Jeremy musste zwei Mal unters Messer. Nach der zweiten OP sagte Esterman, alles verlaufe „geschmeidig“. Der Ex-Pornostar dürfe aber keinen Besuch empfangen, er müsse sich völlig abgeschirmt erholen.
Quelle: Focus.de

Pornodarstellerinnen flickr/avarty
Hatten Pornodarstellerinnen in ihrer Jugend traumatische Erfahrungen mit sexuellem Missbrauch oder Drogen gehabt? Kritiker der Pornoindustrie sind davon überzeugt, aber Wissenschaftler können nun anhand einer Studie belegen, dass es nicht so ist. Im Gegenteil: Sie sind meist glücklicher und psychisch mindestens genauso stabil wie Hausfrauen oder Frauen, die einem bürgerlichen Beruf nachgehen. Das schreibt jetzt der Spiegel in seinem Internetauftritt.
Die US-Wissenschaftler gingen dabei wie folgt vor: 177 Frauen, die schon mindestens in einem Pornofilm gegen Bezahlung mitgespielt haben, wurden befragt. Die Darstellerinnen warenzwischen 18 und 50 Jahre alt. Demgegenüber wurden auch Frauen im gleichen Alter und ähnlichem Beziehungsstatus aber ohne Pornoerfahrung befragt. Dabei kamen zwei erhebliche Unterschiede heraus. Pornodarstellerinnen hatten ihr erstes Mal mit 15 und damit zwei Jahre früher als die anderen Befragten. Außerdem sind sie mit 67 Prozent gegenüber sieben Prozent eher bisexuell veranlagt.
Die massiven Unterschiede gingen noch weiter. Während Darstellerinnen in Pornofilmen angaben, etwa 75 verschiedene Bettpartner ohne die Partner in den Pornofilmen gehabt zu haben, so sind es bei den anderen Frauen lediglich fünf. Die Pornodarstellerinnen gaben außerdem, dass sie im Gegensatz zu den anderen Befragten, das Liebesspiel genießen und sich über hohe sexuelle Befriedigung freuen. Außerdem seien sie selbstbewusster und hätten mehr Spaß am Leben, gaben die US-Wissenschaftler an.
Allerdings kam dabei auch heraus, dass Pornodarstellerinnen einen höheren Hang zu Drogen haben. Die Befragten gaben an, dass mehr als die Hälfte schon Ectasy nahm und 40 Prozent schon Erfahrungen mit Kokain haben, immerhin 27 Prozent probierten schon Metamphetamine aus. Aber eine höhere Tendenz zu psychischen Störungen aufgrund traumatischer Erfahrungen in der Jugend war nicht festzustellen. Allerdings betont SPON auch, dass es sich bei der US-Pornoindustrie um eine sehr erfolgreich mit einem Jahresumsatz bis zu 14 Milliarden Dollar. Den Dartellerinnen gehe es also sehr gut. In anderen Ländern würde solch eine Studie vielleicht andere Ergebnisse bringen.
Quelle: exite.de

Die Manwin-Holding, deren Geschäftsführer und einziger Teilhaber Fabian Thylmann ist, ist spätestens seit März 2010 der grösste Porno-Anbieter der Welt.
Er ist 34 Jahre jung und besitzt eines der grössten Erotik-Imperien der Welt, Manwin. Jetzt wurde der Deutsche Fabian Thylmann in Belgien verhaftet. Er soll Steuern hinterzogen haben.
«YouPorn», «PrivatAmateure», «My Dirty Hobby», «Pornhub», «Brazzers». Die Liste der Unternehmen des Deutschen Fabian Thylmann liest sich wie eine besonders schlüpfrige Linksammlung. Jetzt ist der 34-Jährige in Belgien verhaftet worden, wie die «Welt» berichtet. Die Staatsanwaltschaft Köln soll die Verhaftung angestrengt haben.
Thylmann steht im Verdacht, Steuern hinterzogen zu haben, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Montag der «Welt» mitteilte. «Herr Thylmann sitzt zurzeit in Belgien in Auslieferungshaft. Die belgischen Behörden haben einen Haftbefehl des Kölner Amtsgerichts vollstreckt.»
Offenbar wurden bei der Manwin-Holding, Thylmanns Firma, vergangene Woche Beamte vorstellig. Die Steuerbeamte der Steuerfahndung Koblenz sollen in einem Ableger der Firmengruppe zahlreiche Computer und Dokumente beschlagnahmt haben. Auch Thylmanns Privaträume seien durchsucht worden. Ob der Deutsche in sein Heimatland ausgeliefert werden soll, ist noch unklar. Thylmann wohnt in einem Vorort der belgischen Hauptstadt Brüssel.
Das ist der Porno-König
Fabian Thylmann, geboren 1978 in Aachen, ist der Fürst der Fummler. Täglich rufen 60 Millionen Menschen 1,3 Milliarden explizite Seiten auf, die zu seinem Imperium gehören. Als 17-Jähriger begann Thylmann mit Programmieren. Heute ist er Geschäftsführer und einziger Gesellschafter der Manwin-Holding, die wohl einen dreistelligen Millionenumsatz erzielt. Lesen Sie hier mehr über den «Fürst der Fummler».
Quelle: 20Min
“Es ist ein Job wie jeder andere”, zumindest sieht es die 32-Jährige Renee Pornero so. Und das auch mit dem Abstand, den sie bereits von der Branche gewonnen hat. Die junge Steirerin hat nun ihr Hörbuch auf den Markt gebracht. Und darin geht es ganz schön zur Sache! Hier eine kleine Hörprobe.
“Einmal Porno und zurück” gibt es als mp3-Hörbuch bei mcpublish, Amazon, Audible und itunes. Und hier geht es zu Renees Homepage.
Quelle: News.at

Prinz Harry bekommt ein Porno Angebot
Das war ja klar! Nach den Kronjuwelen Nacktfotos von Prinz Harry (27) in Las Vegas wurde dem royalen Spross ein unmoralisches Angebot gemacht – von einer Pornofilm-Firma.
Die Pornofilm-Firma “Vivid Entertainment” würde gerne ein Schmuddel-Filmchen mit Prinz Harry drehen, und dafür auch ordenlich blechen.
10 Millionen Dollar will “Vivid”-Boss Steve Hirsch springen lassen, wenn der Queen-Enkel für einen seiner Filme nochmal die Hosen runterlassen würde.
Hirschs Wunsch-Titel: “The Trouble with Harry” (Ärger mit Harry).
Einen Brief mit dem Angebot hat der Porno-Chef bereits verfasst, ihn direkt nach Clarence House in London geschickt, der offiziellen Residenz von Prinz Charles und seiner Frau Camilla.
Im Brief (TMZ zeigt das Dokument) heisst es: “Wir möchten Ihnen die Chance geben, der coolste Prinz aller Zeiten zu werden, indem Sie in einem Porno mitspielen.” Natürlich soll auch “der kleine Harry” mitspielen.
Hirsch garantiert: “Der Sex würde nach Drehbuch erfolgen, die Kronjuwelen auf keinen Fall ‘klein’ dargestellt.” Na, wer kann dazu schon “Nein” sagen?
Quelle: Top.de

Pornodarstellerin Sunny Leone
Kulturschock für Bollywood
Sunny Leone verdiente ihr Geld in der Pornobranche. Jetzt hat die 31-Jährige erstmals in einem Bollywood-Film mitgespielt – und damit Proteste von Sittenwächtern ausgelöst. Doch die werden sich wohl an Leones Präsenz gewöhnen müssen.
Neu Delhi – “Jism 2″ wird sicherlich nicht als Meisterwerk in die Filmgeschichte eingehen. Das lässt sich schon angesichts der kurzen Inhaltsbeschreibung der Produzenten erahnen: Eine Pornodarstellerin soll im Auftrag eines gutaussehenden Sicherheitsoffiziers einen gefürchteten Mörder verführen. Dabei wird die Frau nicht nur mit ihrer Vergangenheit konfrontiert, sondern muss eine Entscheidung treffen, die sie in Gefahr bringt.
So weit, so seicht. Eine Erotik-Schmonzette á la Bollywood. Dass der Streifen mehr Aufmerksamkeit bekommt als viele andere Filme, liegt an der Besetzung. Denn Sunny Leone, Pornodarstellerin mit kanadischen und indischen Wurzeln, spielt die Hauptrolle – und das passt indischen Tugendwächtern überhaupt nicht.
Für westliche Verhältnisse mögen die Szenen ebenso harmlos wie Leones Engagement sein. Aber für manche in der konservativen Filmindustrie Bollywoods, in der schon ein bisschen nackte Haut an der falschen Stelle einen Skandal auslösen kann, ist das Engagement der 31-Jährigen grenzwertig. Es gab Proteste vor Kinos, mehrere Organisationen verlangten, den Film zu verbieten. Ein Funktionär der Nationalen Studentenvereinigung sagte, der Film zerstöre das Frauenbild in der Gesellschaft und sei obszön und vulgär.
Warum wählte Regisseurin Pooja Bhatt ausgerechnet Leone, die Pornodarstellerin aus Nordamerika – eine Frau, bei der Proteste vorprogrammiert waren? “Indien braucht eine neue Phantasie”, sagte Bhatt. Leone zu sehen habe Leute dazu gebracht, über die Pornobranche nachzudenken. Die Figur Izna, gespielt von Leone, habe wie die Pornodarstellerin selbst sehr traditionelle Werte und das Verlangen, von der gesellschaftlichen Mitte akzeptiert zu werden. “Es gibt Kritiker, die enttäuscht sind, weil es im Film nicht viel Sex gibt. Dieselben Leute hatten mich zuvor beschimpft, weil ein Pornostar mitspielt”, sagte Bhatt der “Daily Times”.
Leone selbst versucht, die Aufregung herunterzuspielen. Es sei das Recht der Leute, zu protestieren, auch wenn sie es nicht verstehe. “Ich schäme mich meiner Vergangenheit nicht und kann sie nicht ändern.” Ob sie es schaffen werde, das “Pornostar”-Label jemals abzulegen, sei ihr egal. “Ich habe kein Problem damit, wenn Leute mich so bezeichnen. Dies ist eine komplett neue Welt für mich. Die Menschen sollten mich danach beurteilen, wie ich mich hier verhalte”, sagte sie laut “Daily News and Analysis”.
Leone wurde einem größeren Publikum in Indien durch ihre Teilnahme an der Reality-Show “Bigg Boss” bekannt. Die Kritiker werden sich wohl an Leones Bollywood-Präsenz gewöhnen müssen. Leone plant nach eigenen Angaben, die kommenden zwei Jahre in Indien Filme zu drehen. “Ich bin überwältigt von der Liebe, die ich von Menschen hier in Indien bekomme”, sagte sie laut der Zeitung “Daily News and Analysis”.
ulz
Quelle: Spiegel.de

Im Bett mit Lindsay Lohan: James Deen bei den Dreharbeiten zu «The Canyons».
Bild: The Canyons/Facebook
Von Lukas Meyer-Marsilius.
James Deen ist ein untypischer Pornodarsteller mit zahlreichen weiblichen Fans. In «The Canyons» spielt er an der Seite von Lindsay Lohan erstmals in einem seriösen Film.
«James Deen und Lindsay Lohan in ‹The Canyons›: Ich hätte mir keine bessere Besetzung vorstellen können!» Schriftsteller Bret Easton Ellis verkündete via Twitter aufgeregt die Neuigkeit über seinen neuen Film. Wer ist James Deen?, fragten sich viele Leute. Auch Eingeweihte wunderten sich: Der Pornodarsteller James Deen in einem Mainstream-Film? Im horizontalen Filmgewerbe wurde er bekannt und beliebt. Mit seinem untypischen Aussehen konnte er zahlreiche weibliche Fans – die sich selbst als «Deenager» bezeichnen – gewinnen. Doch was macht die Faszination für James Deen aus?
«Hardcore-Kuschel-Porno»
Als Bryan Matthew Sevilla in Los Angeles geboren und aufgewachsen, kam er früh auf den Geschmack. Mit sechs Jahren fand er ein «Hustler»-Heft und fand das so interessant, dass er das beruflich machen wollte, wie er bei jeder Gelegenheit erzählt: «Ich wollte schon im Kindergarten Pornodarsteller werden.» Kaum volljährig hatte er seinen ersten expliziten Auftritt. Seinen Nom de Plume konnte er aus der High School übernehmen; James Dean wurde er genannt, weil er beim Rauchen so cool aussah. Schnell wurde er bekannt und gewann mit 22 zum ersten Mal die als Porno-Oscar bekannte Auszeichnung von Adult Video Network als Male Performer of the Year. Mittlerweile hat er in über 1000 Filmen mitgespielt und bei einigen auch selber Regie geführt.
In der 13 Milliarden Dollar schweren Porno-Industrie fällt er aus dem Rahmen. Er kommt aus einem normalen Elternhaus, die Eltern sind als Ingenieure bei der Nasa beschäftigt. Er hatte keine kaputte Kindheit wie viele andere, keinen Missbrauch erlebt. Der 170 Zentimeter grosse Deen mit 22 Zentimeter Gardemass sieht mit seinem Dreitagebart und seiner schmächtigen Statur anders aus als der typische austauschbare männliche Pornodarsteller mit den üblichen Muskelbergen und Tattoos. Er ist eher der Typ von nebenan, den man an der Uni oder im Supermarkt treffen könnte. Das macht ihn bei Frauen und Teenagern so beliebt, obwohl er auch in sehr harten Filmen von Kink.com mitspielt, die an die Grenze des Legalen gehen.
In seinem Blog und auf Twitter berichtet er täglich von seinen Dreharbeiten, was er mit expliziten Bildern und Kommentaren untermalt, und erzählt daneben von seinem Frühstück und zeigt lustige T-Shirts. Das macht ihn noch mehr zum Star zum Anfassen, der auch mal sagt: Ich will jetzt «Hardcore-Kuschel-Porno». Dazu passt, dass er in seinen Szenen emotional eine Beziehung herstellt zu seinen Partnerinnen, wie viele Fans sagen. Fraglich bleibt allerdings, ob er einfach seine Nische gefunden hat oder ob sich die Branche wirklich wandelt und den weiblichen Zuschauern öffnet. Bei Deen schauen sie zu, und sie sind teils sehr jung, wie ABC News in einer Dokumentation erschreckt feststellen musste. Aber das Problem, dass Minderjährige Pornografie konsumieren, kann kaum Deen angelastet werden, auch wenn er gerade für junge Frauen als «Ryan Gosling des Porno» das Genre für sie attraktiver macht.
Affäre mit Lindsay Lohan?
Zu den grössten Fans von Deen gehört neben Fotograf Terry Richardson auch Schriftsteller Bret Easton Ellis («American Psycho»), der ihn unbedingt als Hauptdarsteller für seinen Film «The Canyons» wollte und ihm das Drehbuch auf den Leib schrieb. Der Film dreht sich um eine Gruppe junger Leute und ihre privaten und beruflichen Ambitionen und Obsessionen und beinhaltet viele explizite Szenen – fast schon Alltag für Deen also. Unter der Regie von Paul Schrader («American Gigolo») spielt Deen neben Starlet Lindsay Lohan seine erste Rolle in einem seriösen Film. Sie hatte vor Beginn der Dreharbeiten angeblich Angst vor den vielen Sexszenen, doch nun reissen die Gerüchte um eine Liaison zwischen den beiden nicht mehr ab und rücken Deen in den Fokus der Klatschmedien rund um den Globus.
In seinem Alltag wurde er vom Schriftsteller Wells Tower während einer Woche begleitet. In seinem Bericht für die «GQ» fragt sich Tower vor allem, ob Deens Job wirklich so toll sei, wie man es sich vorstellt, und kommt zum Schluss: Nein. Jeden Tag auf Kommando stundenlang Sex zu haben, ist nicht jedermanns Sache. James Deen aber, der kann sich nichts anderes vorstellen. Er will die Arbeiten an «The Canyons» gar nicht als Sprungbrett ins seriöse Geschäft nutzen. Was viele seiner Kolleginnen aus der Branche verzweifelt versuchen, interessiert ihn nicht. Sex ist sein liebstes und einziges Hobby und Pornodarsteller sein Traumberuf. Das weiss er ja schon lange.
Quelle: Tagesanzeiger

Erotikfilm-Produzentin Erika Lust
„Ich bin die prüdeste Person im Porno-Business“
Die Pionierin im Frauen-Porno-Geschäft mag selbst keine Experimente im Bett: Erika Lust über weibliche Fantasien, lächerliche Storys für Männer und die steigende Nachfrage an ihren Filmen.
Text: Veronika Schaller
Nein, ihr Name ist kein Zufall. Erika Lust hiess früher Erika Hallqivst. Doch das war, bevor sie nach Barcelona ging, um schöne Erotikfilme zu machen. Von einer Frau, für Frauen. Die Schwedin gilt als eine der wichtigsten Produzentinnen in diesem neuen Branchenzweig, wird mit internationalen Auszeichnungen überhäuft. Zum Beispiel mit dem „Best Movie of the Year“-Preis der Feminist Porn Awards in Toronto, oder mit der Trophähe für den „Besten Erotischen Dokumentarfilm“ bei den Venus Awards in Berlin.
„Das liegt daran, dass mir die Konkurrenz fehlt“, lacht sie ihr bisheriges Schaffen bescheiden weg. Dabei bekommt die Feministin täglich positive Rückmeldungen von Fans. Eine Frau freute sich etwa über ihre neuste DVD „Cabaret Desire“ und liess sie bei einem Screening gleich für den 15-Jährigen Sohn signieren (Begründung: „Er wird den Film sowieso finden. Besser er schaut sich das an, als das klassische, chauvinistische Zeug“). Selbst Männer sind begeistert. Sie lieben es, dass ihre Partnerinnen plötzlich Pornos lieben.
Gegenüber AMICA Online verriet die 34-Jährige, warum sie sich nach ihrem Politikstudium für diesen Job entschied, was man beim Dreh feministischer Pornos beachten muss, und ob ihre Liebe zum Detail durch die Nachfrage gewürdigt wird.
AMICA Online: Frau Lust, haben Sie sich umbenannt, weil Ihnen Ihre Arbeit peinlich war?
Erika Lust: Nein, gar nicht. Hallqvist ist einfach sehr kompliziert zu schreiben und zu googeln. Lust ist einfacher und einprägsamer. Es ist ein sehr positives Wort und hat viel damit zu tun, wie die Leute meine Filme erleben sollen. So heisst meine gesamte Firma.
Warum gerade „Lust“?
Als ich die ersten Pornofilme gesehen habe, hatte ich das Gefühl, dass das Gezeigte wenig mit mir als Frau zu tun hat. Es ging nicht um weibliche Sexualität, Intimität und weibliches Vergnügen. Ich habe die glückliche Komponente dabei vermisst, die Lust eben. Dieses Wort vereint alles in sich, was ich mit meinem Werk ausdrücken möchte.
Wann haben Sie denn den ersten Pornofilm gesehen?
Als ich um die dreizehn Jahre alt war, rief mich eine Freundin an und erzählte mir von einem Video, das sie bei ihrem Vater gefunden hatte. Also schauten wir es gemeinsam mit ein paar anderen Kumpels. Ich fand das damals nicht erotisch, sondern einfach lustig und doof. Wir haben viel gelacht.
Finden Sie Männer-Pornos immer noch lächerlich?
Nein, mein zweites Mal mit einem Pornofilm war eine wichtige Entdeckung für mich. Es war die typische Situation: im Alter von 18 mit meinem Freund. „Das ist aufregend“, sagte er. „Lass es uns ansehen und nachahmen“. Während des Schauens hatte ich gemischte Gefühle. Mein Körper reagierte auf die Sexszenen, aber trotzdem fand ich sie nicht attraktiv. Zuerst habe ich nicht verstanden, warum das so merkwürdig war.
Und zu welcher Erkenntnis sind Sie gekommen?
Diese Art von Porno ist nur für Männer gemacht. Als ich Politikwissenschaften studierte und die Ideen des Feminismus entdeckte, begann ich die Filme zu analysieren. Ich realisierte, dass sie immer nach dem gleichen Schema abliefen. Der männliche Darsteller war die Hauptfigur und die Frauen dienten nur dazu, ihm Vergnügen zu bereiten. Es ging nie um ihre eigene Befriedigung. In vielen Streifen konnte man den weiblichen Orgasmus nicht einmal sehen.
Also haben Sie sich dazu entschlossen, ein neues Genre zu erfinden?
Es war eher ein längerer Prozess. Ein paar Jahre nach meinem Studium ging ich nach Barcelona und arbeitete dort in der TV-Industrie als Produktionsassistentin, Location- und Produktionsmanagerin. So lernte ich, wie man Filme macht. Das war immer meine Leidenschaft und ich belegte zusätzlich Abendkurse. Schliesslich bekam ich die Möglichkeit, einen eigenen Kurzfilm zu drehen.
So enstand ihr erster Porno namens „The Good Girl“.
Genau. Ich wollte versuchen, eine andere Art von Porno zu drehen. Das war ein großer Schritt für mich, weil ich mal etwas schockierendes, anderes machen wollte. Ich war damals wie die Hauptfigur, die plötzlich Sex mit dem Pizzalieferanten hat, ein gutes Mädchen.
Sind Sie seitdem ein böses?
Nein, ich bin in vielen Belangen immer noch brav. Die Leute denken immer, dass eine Erotikfilm-Regisseurin ein wahnsinniges Sexleben haben muss. Aber das stimmt gar nicht. Bei mir ist alles ganz normal und unaufgeregt. Ich bin zweifache Mutter, führe eine eigene Firma, bin seit zwölf Jahren mit demselben Mann zusammen.
Aber sie haben eine ausgeprägte Fantasie.
Das ist der Punkt. Meine Filme sind nicht das Produkt meiner Erfahrungen, sondern das meiner Gedanken.
Sie probieren nicht aus, was Sie offensichtlich gut finden?
Manchmal ist es besser in seiner Fantasie zu leben. Einige Praktiken wären mir peinlich. Ich weiss nicht, ob ich damit im echten Leben klarkäme. Wahrscheinlich bin ich die prüdeste Person im Porno-Business (lacht).
Inwiefern unterscheidet sich die Ästhetik in ihren Filme von den üblichen Erwachsenenstreifen?
Oh, da gibt es viele Unterschiede. Das ist wie, als würde man ein hochwertiges Frauenmagazin mit dem Heft „Penthouse“ vergleichen. Neben dem weiblichen Vergnügen spielt bei meinen Filmen auch die Ästhetik eine wichtige Rolle. Also arbeite ich viel an der Kinematografie. Mit Kameramännern oder Location-Scouts. Das Drehbuch muss genauso ansprechend sein, wie die Dessous und die Bettlaken. Schönheit liegt im Detail.
Und auch im Aussehen der Darsteller, nehme ich an?
Allerdings. Ich möchte auf keinen Fall, dass sie nach Barbie und Porno aussehen, zum Beispiel durch Silikonbrüste. Das schreckt Frauen ab. Alles soll normal wirken und so darf der Busen ruhig hängen. Ich mag die Mischung aus verschiedenen Looks und Körperformen. Generell ist die Auswahl der Darsteller äusserst schwierig, (casting) weil sie das ganze Gefühl des Films tragen.
Wie finden Sie Ihre Stars?
Jetzt, da ich mir schon einen Namen gemacht habe, schreiben mich viele Leute an. Auch Amateure, die sich gerne einmal ausprobieren würden. Wenn ich sie treffe, muss ich eine gewisse körperliche Anziehungskraft spüren. Ich rede mit ihnen darüber, was sie wollen und wo ihre sexuellen Vorlieben sind. Mir ist wichtig, dass sie wirklich mitmachen wollen und nicht einfach nur schnell Geld brauchen. Ausserdem muss die Chemie zwischen den Filmpartnern stimmen. Sie dürfen wählen, mit wem sie gerne vor der Kamera stehen würden…

Interview mit Petra Joy
Petra Joy gilt als “Frontfrau” des weiblichen Pornos. Im Interview erklärt die Filmproduzentin, wie Sexfilme für Frauen funktionieren und warum der SM-Bestseller “Shades of Grey” keine pornografische Literatur ist – sondern eine antifeministische Mogelpackung.
Macho-Phantasien und allzeit bereite Blowjobberinnen sucht man in ihren Drehbüchern vergebens: Petra Joy gilt als “Frontfrau” einer Form des Pornos, die speziell Frauen ansprechen soll. Porno ist für die Filmproduzentin eine politische Angelegenheit, ihre Filme, in denen die weibliche Lust im Vordergrund steht, wurden bereits mehrfach ausgezeichnet. In ihrem autobiografischen Buch “Die Pornografin” beschreibt die in Brighton lebende Filmemacherin und Autorin ihre Erlebnisse in einer von Männern dominierten Branche. Eine Branche, die inzwischen immer mehr von Frauen und ihren Bedürfnissen mitbestimmt wird. Dass der SM-Bestseller “Shades of Grey” dabei den Frauen einen guten Dienst erweist, glaubt die Joy nicht. Ihrer Meinung nach handelt es sich keineswegs um einen pornografischen Roman für Frauen. Sondern um eine genial vermarktete Mogelpackung.
Süddeutsche.de: Acrylnägel, Silikonbrüste, eine willige Frau geht in die Knie, ein Mann ejakuliert – Ziel erreicht. Machen solche Pornos Frauen an?
Petra Joy: Geschmäcker sind verschieden. Es gibt sicher Frauen, die Mainstream-Pornos gucken und denen meine Filme zu soft sind. Wichtiger ist aber, dass wir die Wahl haben: Hauptsache, es gibt überhaupt Filme, die Frauen anmachen.
Süddeutsche.de: Langweilen sich Männer nicht ebenfalls bei den immer gleichen Szenen, Stellungen und vorgespielten Orgasmen?
Joy: Durchaus. Ich habe Mails von Männern bekommen, die sagen, sie können mit diesen “Rammelpornos” nichts anfangen. Es macht ihnen keinen Spass, Filme zu sehen, in denen Frauen wie Dreck behandelt werden. Diese Männer stehen auf Filme, die zeigen, wie Frauen ticken und worauf sie stehen. Das kapiert die Pornoindustrie aber nicht und produziert weiter Billigprodukte nach der 08/15-Formel.
Süddeutsche.de: Sie waren während der 80er Jahre in der deutschen Anti-Porno-Bewegung aktiv. Was genau hat Sie an konventionellen Pornos gestört?
Joy: Dasselbe, was mich heute daran stört: Ich bin noch immer gegen Pornos, die Männer auf Schwänze und Frauen auf Löcher reduzieren oder Gewalt gegen Frauen verherrlichen. Heute reicht es mir nicht mehr, nur gegen etwas zu sein, ich möchte Alternativen schaffen. Ich finde, als Frau hat man ein Recht auf diese Filme. Ich bin ein visueller Mensch und habe kein Problem mit explizitem Erotikmaterial. Frauen haben ein riesiges Nachholbedürfnis, warum sollen wir dieses Genre also den Männern überlassen?
Süddeutsche.de: Sind Drehbücher nach männlichen Massstäben automatisch frauenfeindlich?
Joy: Sie sind oft menschenfeindlich. Niemand wird mit Respekt behandelt, auch Männer nicht. Es ist generell ein sehr liebloser Umgang. So richtig kommt da keiner auf seine Kosten. Deshalb ist mir Rollenspiel so wichtig. Der Mann will auch mal Sexobjekt sein und verführt werden.
Süddeutsche.de: Heute produzieren Sie selber Pornos, in erster Linie für ein weibliches Publikum. In Ihren Filmen zeigen Sie, wie Frauen verwöhnt werden. Ist es das, was Frauen wollen?
Joy: Sie wollen ihre Lust feiern. Sie wollen sehen, wie eine Frau verwöhnt wird und das bekommt, was sie will. In meinen Filmen ist die Frau die Heldin. Frauen genissen es auch, Männer als “Lustobjekt” zu beobachten und bisexuellen Männern beim Sex zuzusehen. Bisher mussten wir dazu Schwulen-Videos gucken, heute zeigen wir zum Beispiel, wie ein Heteromann masturbiert. Das ist aber nur eine von vielen Möglichkeiten. Da gibt es sehr viel nachzuholen…

Lindsay Lohan mit James Deen
Lindsay Lohan (26) ist nicht nur für ihr schauspielerisches Talent bekannt, sondern vor allem macht sie immer wieder Schlagzeilen durch ihre unzähligen Eskapaden.
Aktuell gibt sich die rothaarige Schönheit am Set ihres neuen Films „Liz & Dick“, in dem sie Hollywood-Legende Elizabeth Taylor (79) spielt, fast schon geläutert. Schliesslich gelobt Lindsay immer wieder Besserung, schafft es allerdings nie ihre guten Vorsätze in die Tat umzusetzen. Denn ihr Date, das sie in der vergangenen Woche hatte, bringt die Gerüchteküche wieder ordentlich zum Brodeln. Zum Abendessen war sie nämlich mit einem sehr bekannten Gesicht aus der Porno-Industrie aus und schien den Abend sichtlich genossen zu haben.
James Deen (26) heisst der Kandidat, der in den USA im Bereich Hardcore äusserst populär ist. Seit 2004 verkehrt er bereits in der Szene und hat sich auch durch seine gute Ausstattung einen Namen gemacht. Stolze 22 Zentimeter misst sein gutes Stück, das Deen bei jeder sich bietenden Gelegenheit in die Kamera hält. ZB mit Joana Angel. Doch was möchte Lindsay bloss von oder gar mit James? Bahnt sich da etwa eine waschechte Hollywood-Lovestory an? Wohl kaum, denn die beiden waren nur geschäftlich miteinander verabredet. Sie müssen sich näher kennenlernen, da sie bald gemeinsam vor der Kamera stehen werden.
In dem Streifen „The Canyons“ werden Lindsay und James die Hauptrollen übernehmen und das Publikum zum Schwitzen bringen. Zwar ist noch wenig über den Inhalt bekannt, doch es dürfte klar sein, dass James, der bereits in über 2000 Pornofilmen mitwirkte, nicht nur sein hübsches Gesicht in Szene setzen wird. Wir sind gespannt, inwiefern Lindsay in all das involviert ist.